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3.2. Transportaufkommen der Schweiz und Bedeutung des alpenquerenden  
        Güterverkehrs (1/3)

Beim Gütertransportaufkommen ist jedoch ein gegenläufiger Trend zu erkennen. Von 1990 bis 2005 sank die Menge der transportierten Tonnage von 440 auf 407 Mio. Tonnen (t). 12 Aus dieser Entwicklung lässt sich schliessen, dass tendenziell weniger bzw. leichtere Güter über grössere Distanzen befördert werden. Da kürzere Strecken meist mit dem LKW auf der Strasse zurückgelegt werden, ist der Anteil der auf der Schiene beförderten Gesamttonnage mit 16,9% vergleichsweise niedrig. 
Als eine Ursache für diese Entwicklung ist der wachsende Anteil des Transitverkehrs über die Alpen am gesamten Schweizerischen Gütertransportaufkommen zu sehen. Zwischen 1981 und 2006 stieg das alpenquerende Gütertransportaufkommen von 16,3 auf 38,1 Mio. t (s. Abbildung), wobei gerade der Anteil des Strassengüterverkehr von ehemals 10% auf 34% im Jahre 2006 überproportional stieg. 13 


Um diese Entwicklung zu bremsen, führte die Schweiz 2001 die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) ein. Mit Hilfe der Maut konnte die Anzahl der schweren Strassengüterfahrzeuge auf den Alpenstrassen von 1,4 Mio. Fahrzeugen im Jahr 2000 auf ca. 1,18 Mio. im Jahr 2006 reduziert werden. Der Anteil des Strassengüterverkehrs hat sich somit auf einem Niveau von ca. 35% des gesamten alpenquerenden Güterverkehrs stabilisiert. 14


12 Vgl. Bundesamt für Statistik (2006): Verkehrsaufkommen und Verkehrsleistung im Güterverkehr.
13 Vgl. Bundesamt für Verkehr (2007): Güterverkehr durch die Schweizer Alpen 2006.
14 Vgl. Bundesamt für Verkehr (2007): Güterverkehr durch die Schweizer Alpen 2006.
 


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