SwissSupplyChain – die Pilotklassen der GS1 heben abStart für die neuen StudiengängeWinterthur, an einem Freitag im Dezember, kurz nach 8 Uhr. Draussen treibt ein eisiger Wind unerbittlich Schneeflocken vor sich her. Trotz der frostigen Temperaturen sind die nach und nach eintreffenden Teilnehmer bestens gelaunt. Es ist der erste Tag im Modul «Supply Chain Management». «Die aufgeräumte Stimmung ist ein Merkmal dieser Klasse», bestätigt Martin Bühler, der bereits zum zweiten Mal als Dozent waltet: «Es wird konzentriert gearbeitet, alle beteiligen sich mit Engagement, führen kontroverse Diskussionen, aber die Stimmung ist immer ausgesprochen entspannt. » Dabei ist die Klasse recht heterogen zusammengesetzt. Nicht nur stammen die Teilnehmenden aus den verschiedensten Branchen, sie haben auch unterschiedliche Ziele. Denn während des ersten Semesters sind die Studiengänge «Logistikleiter» und «Supply Chain Manager» in einer Klasse zusammengefasst. Offenbar führt gerade das zu einem engagierten Austausch. Ein lebhafter Morgen Bei der anschliessenden Präsentation treffen dann die Problematiken von so unterschiedlichen Unternehmen wie einem weltweit agierenden Shampoo-Hersteller, einer regionalen Brennstoff-Transportfirma, einem Zulieferer für die Holz verarbeitende Industrie oder einer Uhrenfirma mit europaweiter Distribution aufeinander. dementsprechend varianten-reich sind die Diskussionsbeiträge, Fragen und Lösungsvorschläge.
Fachkundiger Dozent Feedback des Klassensprechers Auch Logistikleiter zufrieden |
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Von Zeit zu Zeit besucht Franco Miani, Studienleiter, die einzelnen Klassen. Der gelernte Betriebswirtschafter HF hat sich am Institut für Angewandte Psychologie zum MAS in Ausbildungsmanagement weiterbilden lassen. Derzeit ist er bei GS1 Leiter öffentliche Schulungen, ab Mitte 2011 wird er für den ganzen Bereich Bildung verantwortlich zeichnen. Bei seinen Besuchen verschafft er sich eine Vorstellung über das Gelingen des Projekts und nimmt gleichzeitig Anliegen von Studierenden auf. In erster Linie aber geht es um eine systematische Begleitung der Dozierenden. Sie erhalten so qualifiziertes Feedback und Hinweise auf allfällige Verbesserungsmöglichkeiten. Diese systematische Beurteilung ist ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements von GS1. |
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