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Teil- und Querschnittsmärkte des Logistikgesamtmarktes im Detail
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Die wichtigsten Fakten im Überblick
- Der Teilmarkt Tank- und Silodienste weist ein Volumen von 4,0 Mrd. CHF auf. Das entsprechende Güteraufkommen beläuft sich auf 41,1 Mio. t. Etwa 56 % des wertbezogenen Teilmarktvolumens und etwa 82 % des Güteraufkommens sind fremdvergeben.
- Die Massengutlogistik weist als Teilmarkt zwar nur einen Anteil von 7,1 % (2,44 Mrd. CHF) des wertbezogenen Gesamtmarktes auf. Mit einem Güteraufkommen von 190,8 Mio. t stellt sie jedoch das Segment mit dem grössten Güteraufkommen dar (42,3 % des Totals). Die mit Abstand am häufigsten transportierten Warengruppen sind Steine und Erden sowie Zement und Baustoffe.
- Schwergutlogistik und Krandienste sind für einen Betrag von 1,1 Mrd. CHF und ein jährliches Aufkommen von 13,1 Mio. t verantwortlich; dies ist ein relativ geringer Anteil von 3,3 % des wertbezogenen bzw. 2,9 % des mengenmässigen Logistikgesamtmarktvolumens.
- Die Komplettladungslogistik umfasst 15,6 % (5,4 Mrd. CHF) des Gesamtmarktvolumens und 28,3 % (127,7 Mio. t) des Aufkommens am Logistikgesamtmarkt. Insgesamt 2,2 Mrd. CHF (41,5 %) bzw. 54,9 Mio. t (43 %) am Teilmarkt Komplettladungslogistik sind an Dienstleister ausgelagert. Der Handel stellt mit 22,2 % die wichtigste Nachfragebranche dar, gefolgt von der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (17,2 %) sowie der Textilindustrie (14,5 %).
- Die Stückgutlogistik trägt mit 14,7 Mrd. CHF einen Anteil von 42,8 % zum Gesamtmarkt bei und repräsentiert diesbezüglich den grössten Teilmarkt. Das jährlich per Stückgut transportierte Aufkommen beträgt hingegen nur 76,7 Mio. t und damit 17 % des Gesamtgüteraufkommens. Dies deutet auf eine vergleichsweise hohe Wertdichte der transportierten Güter hin.
- KEP-Dienste machen mit einem Umsatz von 3,2 Mrd. CHF einen Anteil von 9,2 % am Gesamtmarkt aus. Mit 1,3 Mio. t beträgt das Güteraufkommen dabei lediglich 0,3 % des Gesamtaufkommens. Entsprechend hoch ist mit 2336 CHF der durchschnittliche Warenwert pro Tonne. Bemerkenswert ist hier auch der hohe Outsourcinganteil, der sowohl wert- als auch mengenmässig bei über 90 % liegt.
- Post- und Briefdienste weisen einen Umsatz von 3,5 Mrd. CHF (10,2 % des Gesamtmarktes) auf. Das Aufkommen beträgt 5,7 Mio. Stück oder 0,45 Mio. t (0,1 % des Gesamtaufkommens).
- Der Querschnittsmarkt Kontraktlogistik besitzt ein wertbezogenes Volumen von 5,3 Mrd. CHF (34,2 % aller fremdvergebenen Logistikleistungen) und ein Güteraufkommen von 70,1 Mio. t. Die Kontraktlogistik hat in der Komplettladungslogistik (43,1 %) und der Stückgutlogistik (42 %) ihre grössten Anteile.
- Mit einem Umsatz von 1,25 Mrd. CHF weisen Terminaldienste und Warehousing einen Anteil von 8 % an den gesamten fremdvergebenen Logistikleistungen auf. Das Güteraufkommen beträgt 23,4 Mio. t und damit 10 % der ausgelagerten Gütermenge. Die Massengut-, Komplettladungs- und Stückgutlogistik stellen mit einem Anteil von jeweils etwa 10 % die bedeutendsten Teilmärkte im Rahmen der Terminaldienste und des Warehousing dar.
- Die Konsumgüterlogistik als Querschnittsmarkt umfasst ein Volumen von 5,2 Mrd. CHF, was 15,1 % des Gesamtmarktes entspricht (6,8 % entfallen auf den Food-, 8,3 % auf den Non-Food-Bereich). Das Güteraufkommen beträgt 45,1 Mio. t und damit 10 % des Gesamtaufkommens. Der grösste Nachfrager nach Konsumgüterlogistik ist mit etwa 70 % der Handel.
Nachstehend werden die zuvor definierten Teil- und Querschnittsmärkte näher untersucht. Dazu zählen neben einer genauen Quantifizierung des Volumens in CHF, des Aufkommens und der Mitarbeiterzahlen auch damit zusammenhängende Informationen wie Outsourcinganteile und die Verteilung der Verkehrsträger.328
Um zudem die zukünftige Entwicklung der einzelnen Teilmärkte in den nächsten drei bis fünf Jahren abschätzen zu können, wurde im Zuge der letzten Auflage ergänzend eine mehrstufige Expertenbefragung (Delphi-Studie, s. Kap. 2.5) durchgeführt.
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Die Datengrundlage stellt hierbei grösstenteils die zweijährliche schweizweite Unternehmensbefragung dar, die letztmalig im Jahr 2009 durchgeführt wurde. Im Folgenden wurden deshalb Ergebnisse der Studie 2008 auf Basis der aktuellen Entwicklung des Logistikmarktvolumens hochgerechnet. |
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