3.3. Ballungsräume und Logistikzentren
3.3.1. Standortbezogene Ausgangslage (1/3)
Die Logistik zählt zu einem der wachstumsstärksten Sektoren der Schweizer Wirtschaft. Obwohl die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, profitiert sie vom Wegfall europäischer Grenzen – insbesondere der EU-Ost-Erweiterung – sowie der Globalisierung. Einerseits rücken neue Absatzmärkte ins Zentrum der Distributionsüberlegungen der international tätigen Schweizer Unternehmen, und andererseits lassen sich neue attraktive Beschaffungsmärkte erschliessen. Für den Wirtschafts- und Logistikstandort Schweiz sind damit nicht nur die Binnennachfrage sowie der alpenquerende Transit von Relevanz, sondern auch die Berücksichtigung der transeuropäischen Ost-West-Verbindungen sowie der «Anschluss» an internationale Seehäfen und Luftdrehkreuze.33 In der EU hat sich im Zuge der Ost-Erweiterung der geographische Mittelpunkt in Richtung der neuen Mitgliedsländer verlagert. Wurden bisher als favorisierter Standort für Europäische Distributionszentren oft die Benelux-Länder gewählt, so rückt heute Deutschland zunehmend in das geographische Zentrum der erweiterten EU 34, wodurch auch die Schweiz z.B. im Rahmen von «Gateway-Konzepten» von Italien nach Deutschland und umgekehrt betroffen ist (s. Abbildung 11). 
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Vgl. Wagner/Güller/Pillet (1999), S. 52 ff. |
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Vgl. Klöppelt (2007), S. 172 f. |
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