3.1. Die Schweizer Wirtschaft im europäischen Kontext (1/6)
Die Schweiz zählt zu den wettbewerbsstärksten Volkswirtschaften Europas. Das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz beträgt im Jahre 2006 bei einer Einwohnerzahl von 7,4 Mio. Menschen 486 Mrd. CHF. 4 Damit hat die Schweiz weltweit eines der höchsten BIP pro Kopf. 5 Aufgrund der vergleichsweise geringen Einwohnerzahl reicht der Binnenmarkt alleine nicht aus, die in der Schweiz produzierten Waren abzusetzen, so dass für viele schweizerischen Unternehmen vor allem der europäische Markt von essentieller Bedeutung ist. Deshalb hat die Schweiz mit der Europäischen Union (EU) einige bilaterale Abkommen mit dem Ziel eines schrittweisen Abbaus von Marktzugangsschranken abgeschlossen. 6 Auf Basis dieser Regelungen sind die in der Schweiz angesiedelten Unternehmen in der Lage, den Markt der EU mit seinen 450 Mio. Verbrauchern zu bearbeiten. Diese Vernetzung mit dem Ausland führt zu starken Investitionen schweizerischer Unternehmen in anderen Ländern. Der Kapitalbestand Schweizer Unternehmen und Investoren betrug im Jahre 2006 mehr als 560 Mrd. CHF und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 24% an (s. Tabelle).

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Vgl. Bundesamt für Statistik (2007): Bruttoinlandsprodukt gemäss Produktionsansatz (2006). |
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Vgl. United Nations Conference on Trade and Development (2007). |
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Die Bilateralen I und II enthalten Regelungen bezüglich Erleichterungen des Güter- und Personenverkehrs. Vgl. Integrationsbüro EDA/EVD (2007). |
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