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Zunehmende Herausforderung: Fachkräftemangel in der Schweiz

Immer mehr HR-Verantwortliche klagen laut  Beschäftigungsbarometer des Bundesamts für Statistik darüber, wie schwierig es ist, geeignetes Personal zu finden. Die Ursachen liegen in der positiven konjunkturellen Lage und dem demografischen Wandel. Wo findet man geeignete Fachkräfte und wie erreicht man sie?

Die Ursache für den Fachkräftemangel liegt zum einen in der wirtschaftlich guten Situation, in der sich die Schweiz derzeit befindet. Die Arbeitslosenquote wird in den kommenden Monaten weiter sinken und die Zahl der verfügbaren Jobs wird weiter steigen. Zum anderen werden die Auswirkungen des demografischen Faktors, vor dem schon viele Experten gewarnt haben, spürbar. In der Schweiz fehlen Arbeitskräfte.

Auch das Bundesamt für Statistik (BFS) hat im Juni 2011 deutlich gemacht, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, ihren Bedarf an Fachkräften zu decken. Insbesondere in den Sektoren Industrie und Dienstleistung wird die Zahl der verfügbaren Jobs auf dem Arbeitsmarkt weiter steigen.


Internationale Rekrutierung und Ausbildung on-the-job

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels gewinnt die internationale Rekrutierung an Bedeutung. Der Blick über den Tellerrand bei der Personalbeschaffung geht insbesondere in Richtung Deutschland.
Eine andere Möglichkeit ist natürlich auch, die Fachkräfte selbst on-the-job auszubilden und die Anforderungen bei der Einstellung des Mitarbeiters herunterzusetzen. So wird im IT-Bereich beispielsweise zum Teil auf das Informatikstudium als Einstellungskriterium verzichtet, wenn der Bewerber  stattdessen eine Informatiklehre und genügend Potential mitbringt.

Wie findet man geeignete Bewerber

Am ehesten erreicht man passende Kandidaten dort, wo sie aktiv oder latent nach Jobs suchen. Im Zeitalter des Internets geht man online auf Stellensuche. Genau deshalb werden auch die meisten Stellenangebote im Internet ausgeschrieben.  Fast 90 % der 500 grössten Schweizer Unternehmen publizieren laut der Studie „Recruiting Trends 2011“ ihre Stelleninserate auf der eigenen Unternehmenswebsite. Fast 70% aller Vakanzen werden über Internet-Stellenbörsen aufgeschaltet. Demgegenüber sinkt die Relevanz von Printmedien bezüglich Stellenausschreibungen weiter: Nur noch jedes fünfte Inserat wird in den Printmedien publiziert.


Vorteile für GS1 Mitglieder

Mitglieder von GS1 Schweiz profitieren von speziellen Konditionen bei der Stellenausschreibung auf der Online-Plattform JobScout24. Statt CHF 590.- kostet ein 30-tägiges Stelleninserat nur CHF 390.-. Um das spezielle Angebot zu nutzen, müssen sich GS1 Mitglieder auf www.logistikmarkt.ch mit Ihrem Login einloggen. Unter „Jobs“ und „Inserat verwalten“ können Sie Ihre Stellenanzeigen kostenlos auf der Website von Logistikmarkt.ch schalten und mit einem Klick zum Vorzugspreis zusätzlich auf JobScout24 publizieren.

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